NiMH-Akkus und hohe Ströme.
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NiMH-Akkus und hohe Ströme. Erweitern / Minimieren
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verfasst 06.09.2004 14:56:00
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Hallo alle zusammen,

ich wollte meinen Airdancer von Robbe mit stärkeren Motor ausstatten und habe mir dazu von Conrad einen Flugregler FLY65A gekauft, der bis 65 Amp. geht und einen Unterspannungsschutz ab 3,5V hat. Der Motor ist der GZ 600 BB Sport, der unter Vollast 14 Amp. zieht. Als Akkupacks verwende ich Sunny 3,3AH, mit 7 NiMH-Zellen(8,4V).

Das Problem ist, das sich bei Vollast der Motor sofort ausschaltet. Am Regler liegt es soweit ich weiss nicht, da dieser bis 65A ausgelegt ist.

Kann es sein, das NiMH-Akkupacks nicht für solche Ströme (14Amp. oder mehr) ausgelegt sind, sodaß diese unter Vollast sofort unter die 3,5V Unterspannungsschutz kommen ??

Danke für jede Info, und Gruß Freecell.
Beitrag #443
verfasst 06.09.2004 19:28:37
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das glaub ich nicht eher dein motor geht aus weil zu viel strom ankommt nimh akku´s sind hochstrom akkus die schaffen locker mnal so 50 amp ohne unter die 1 volt grenze zu kommen je zelle
Beitrag #444
verfasst 07.09.2004 13:25:05
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Danke für die Info.

Ich habe inzwischen bei Conrad angerufen. So wie es aussieht liegt es wohl doch am Regler, da der Motor wie gesagt nur 14A zieht und wenn, wie du sagst, die Akkus die Leistung bringen gibt es nicht mehr allzuviele Möglichkeiten woran es liegen kann.

Gruß, Freecell.
Beitrag #445
verfasst 27.12.2004 00:27:31
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Wo stammt die Angabe mit den 14A her?
Selbst gemessen?
Oder Herstellerangabe?

Vermutlich ist das die Angabe der Stromaufnahme bei maximalem Wirkungsgrad. Das hat erstmal garnix mit Vollast zu tun.
Es heißt schlicht und einfach, dass der Motor dann am effizientesten läuft, wenn er gerade 14A Stromaufnahme hat.
Wenn jetzt aber die Akkuspannung höher und/oder der Propeller größer ist, als zum Erreichen der 14A als Vollgasstrom nötig, dann zieht der Motor mehr Strom (Ampere). Er wird dabei aber weniger effizient betrieben, d.h. ein größerer Teil der aufgenommenen (elektrischen) Energie kommt nicht beim Propeller an, sondern wird schlicht verheizt. ist aber kein Beinbruch, 95% aller Motoren werden nicht bei maximalem Wirkungsgrad betrieben. Die Stromaufnahme soltle aber nicht ZU hoch sein, da das den Motor zerstören kann. Ich kenn jetzt deinen Motor nicht näher. Bei 600ern fängt es aber so ab 25A an ungesund zu werden. Dann geht der Wirkungsgrad massiv runter, im Extremfall wird mehr als die Hälfte der Energie nur zum heizen "benutzt" und der Motor überhitzt.

Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass ein "besserer" schnelldrehender 600er mit 7 Zellen nur 14A ziehen soll. Für den Fall, dass du die original Airdancerlatte benutzt tipp ich eher mal auf eine Wert von knapp 40A, also deutlcih Überlast.
Und zwar nicht nur für den Motor, sondern auch für den Akku, dessen Spannung einbricht. So wird der Motor vor dem Hitzetod bewahrt.

Längst nicht alle NiMh sind Hochstromzellen. Deine Zellen sind "nur" so bis ca. 25A Dauer bzw. ca. 30A Kurz (einige Sekunden) verwendbar.
NiMh in Mignongröße brechen meist schon bei 3-4A deutlich ein. Nur wenige NiMh Zellen, zum Beispiel GP3300, sind für 40A und mehr geeignet.

Mit (real) 14A Stromaufnahme bei (wider real) knapp 8V wird sich ein Airdancer auch kaum in der Luft halten, das ist viel zu wenig. Sind ja nur 112W EINGANGsleistung, wovon mindestens 25% (eher 30-35%) nur heizen. Auch den "Rest" kann die Luftschraube längst nciht vollständig in Vortrieb umsetzen. Was übrig bleibt reicht halt einfach nicht.

An der Faustregel,
100W pro kg zum einfaches Fliegen,
200W pro kg für normalen Kunstflug,
>300W pro kg für Senkrechtpower
hat sich noch nix geändert....

Matthias
Beitrag #446
Anonymous
verfasst 22.05.2005 20:31:41




Du musst 1 oder 2 Zellen mehr probieren, weil wenn der Motor abschaltet die Spannung zusammen bricht.
Beitrag #447
verfasst 28.06.2005 17:49:09
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Mehr Zellen machen das Problem auch ncith besser, weil dann (bei gleichem Prop) der Strom auch ansteigt.
Außerdem kann es garncith am Akku liegen, bei ne 600er Motor udn 7 Zellen der SubC Größe, außer es schleift irgendwas oder der prop is viiiel zu groß.
Beitrag #448
Anonymous
verfasst 29.06.2005 13:45:17




Dank Euch vielmals für Eure Antworten.

Nachdem ich den Regler auch in einem Twinstar eingesetzt habe, bei dem die Kühlung nicht die beste war, ist der Ersatzregler ebenfalls abgenippelt. Zumindest hier ist Conrad kulant und somit habe ich zwischenzeitlich den Dritten Flugregler dieser Art.

Bei meinem Airdancer habe ich daher zusätzlich eine Zwangskühlung eingebaut, durch anbringen eines Lufteinlasser der Luft der Schraube am Motor vorbei zum Regler führt. Weiterhin hatte ich den Airdancer wie bereits geschrieben, mit einer Klappluftschraube und einem GZ 600 BB SP ausgerüstet.

Mit dieser Konstellation konnte ich vor zwei Wochen sogar sehr lange fliegen ohne das der Flugregler den Geist aufgegeben hat. Leider hat wohl wegen des hohen Strombedarfes der Tamiyastecker den Geist quitiert und sich aus den Stecker gelöst, sodaß der Flieger unkontrolliert in einem Feld niedergegangen ist. Dank einigem Laminierens ist er aber nun wieder fit.

Fazit, ich habe den Eindruck das der FLugregler bei guter Kühlung schon seinen Dienst tut. Aber wehe er wird einmal zu heiß, dann kannst du ihn direkt einschicken, da irgendein Bauteil irreparabel beschädigt wurde.

Als Vergleich zu dem Conradregler: Der von mir neugekaufte SUN3000-Regler hat im Twinstar unter denselben Bedingungen bisher kein einziges mal den Geist aufgegeben.

Mit diesem SUN-Regler und den angesprochenen NiMH-Akkus funktioniert alles bestens.

Grüße, Freecell.
Beitrag #449
Anonymous
verfasst 29.06.2005 13:58:35




Eins noch,

ich habe inzwischen alle Akkus und Anschlüsse auf 4mm-Goldkontaktstecker umgebaut, da die Tamiyastecker nicht sicher genug sind nach meiner Erfahrung.

Wenn mir jetzt noch etwas passiert dann weiß ich auch nicht mehr weiter.

Grüße, Freecell.
Beitrag #450
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